Aktuelles



So wichtig sind Patienten-Verfügung und Vorsorge-Vollmacht


Unfälle und Krankheiten können das Leben schlagartig auf den Kopf stellen,
daher sollte jeder rechtzeitig vorsorgen!


Wer gesund ist, denkt nicht gerne daran, dass sich das Leben binnen Sekunden ändern kann. Nur ein kleiner Prozentsatz der 50- bis 60-Jährigen haben daher ausreichende Regelungen für den Fall getroffen, dass sie durch Unfall oder Krankheit handlungsunfähig werden. Doch Ihre Wünsche - egal in welchem Alter - können nur umgesetzt werden, wenn sie auch geregelt wurden.


Patienten-Verfügung:

Falls Sie z.B. nach einem Unfall ins Wachkoma fallen, werden die Ärzte alles tun, um Sie am Leben zu erhalten. In einer Patienten-Verfügung können Sie bestimmen, ob Sie in so einem Fall künstlich am Leben gehalten werden möchten. Bitte Sie Ihren Hausart, Ihnen die wichtigsten Punkte zu erklären. Lassen Sie sich dann von einem Notar eine Patienten-Verfügung aufsetzen. Geben Sie das Dokument (oder eine Kopie) einem engen Vertrauten oder teilen Sie nahestehenden Verwandten mit, wo Sie die Verfügung aufbewahren.

Vorsorge-Vollmacht:

Mit diesem Dokument können Sie festlegen, wer im Notfall rechtliche Entscheidungen für Sie fällen und Verträge unterschreiben darf. Bei Pflegebedürftigkeit können Sie bestimmen, ob Sie zu Hause oder im Heim betreut werden möchten. Das betrifft weiters  z. B. Erb-Angelegenheiten, finanzielle Fragen, Immobilien- und Mietsachen.
Überlegen Sie sich gut, wem Sie diese Vollmacht ausstellen. Sie sollte ab sofort und uneingeschränkt gelten. Sie können auch Personen ausschließen. Auch die Vollmacht sollte von einem Notar aufgesetzt werden, denn der attestiert gleichzeitig Ihre Geschäftsfähigkeit.